Archiv für den Monat: September 2023

Finanzamt Update

Ihr Lieben,


heute soll es für Euch ein Update zu meiner Finanzamt Katastrophe geben. 


Ich machs kurz: Ihr habt mir den Arsch gerettet! Ich danke Euch!


Die Betterplace Spendenaktion, die meine Freundin Constanze für mich initiert hat, war und ist ein großes Geschenk!! Das innerhalb von kurzer Zeit soviel Geld zusammen ist, macht mich noch immer sprachlos. Es ist schön zu wissen, nicht alleine dazustehen. DANKE!! 

Wer den Hintergrund nicht kennt, hier die Erklärung des Problems, geschildert von Constanze bei der Spendenaktion. Für alle anderen, überspringt das Kleingedruckte – unter dem Foto erzähle ich Euch den aktuellen Stand.


Erklärung auf BETTERPLACE:

"Wenn du das hier liest, kennst du ja vielleicht das „Seelenfutter“, das Mandy von „Unendlich geliebt“ regelmäßig von Montag bis Freitag schreibt.

Sie hat damit bereits vor vielen Jahren angefangen, einfach weil es ihr Freude macht zu schreiben und sie andere Menschen dazu ermutigen möchte, an Gottes Liebe zu glauben.

Ihre Texte sind bis heute kostenlos auf ihrem Blog zu lesen (www.unendlichgeliebt.de). Man kann sie sich auch (ebenfalls kostenlos) per Mail oder WhatsApp schicken lassen oder auf Instagram, Facebook und TikTok lesen.

Obwohl diese Aufzählung ja eigentlich schon reicht, um zu beweisen, dass Mandy ihre Texte nicht gegen Bezahlung zur Verfügung stellt, sondern eben auf allen digitalen Plattformen ganz kostenlos, ist das Finanzamt plötzlich anderer Meinung.

Man kann Mandy nämlich freiwillig Geld schenken, also spenden. Völlig ohne eine Gegenleistung dafür zu bekommen (denn das Seelenfutter gibt es ja sowieso für alle, nur sehr wenige der Leser spenden Mandy Geld). Diese Einnahmen hat Mandy immer ehrlich angegeben und dafür Einkommenssteuer gezahlt. Das war immer in Ordnung so, ihre Steuerberaterin hat sie nie darauf hingewiesen, dass möglicherweise auch Umsatzsteuer (19% Mwst.) darauf fällig sein könnten. Auch das Finanzamt war zufrieden mit den regelmäßigen anderen Zahlungen.

Nun hat jemand anders eine Überprüfung gemacht und plötzlich soll doch die Umsatzsteuer fällig sein (obwohl das Geld ohne Gegenleistung geschenkt wurde). Mandy soll plötzlich für die letzten Jahre (!) die Steuern nachzahlen. Erstmal sind 8.000€ fällig (für die Jahre 2018 und 2019) später noch mehr (nachträglich für alle Jahre 4-5.000€).

Obwohl Mandy mit Hilfe eines neuen Steuerberaters Einspruch erhoben hat und die Fakten dargelegt, hat das Finanzamt abgelehnt und bereits eine Mahnung für die 8.000€ (natürlich schon mit Zinsen) geschickt. Ein Anwalt ist schon eingeschaltet, wahrscheinlich wird diese Sache vor Gericht gehen. Der Ausgang ist ungewiss, denn das Umsatzsteuergesetz wurde lange vor der Erfindung des Internet und der virtuellen Möglichkeiten ausgedacht.

Mandy ist am Boden zerstört, denn dieses Geld hat sie nicht. Die Drohungen und Mahnungen machen ihr sehr viel Druck und eine Lösung kann sich noch lange hinziehen. Sie hat inzwischen zum Glück einen zusätzlichen Mini-Job gefunden, dem sie nachgehen kann und so selbst etwas mehr Geld verdient als früher.

Wenn ihr einen kleinen Betrag dazu beitragen könnt, Mandy den Stress zu nehmen, wären wir sehr dankbar. […] Wenn Mandy irgendwann den Prozess gewinnt und das Geld vom Finanzamt zurückbekommt und diese, eure Spende nicht braucht, machen wir folgendes: Entweder zahlen wir es euch zurück (Minus ungefähr 3-5%, das wären die Gebühren) oder wir spenden es an gemeinnützige, anerkannte Organisationen."
 

Finanzmat


Der erste Einspruch gegen die Bescheide 2018 / 2019 wurde vom Finanzamt abgelehnt. Daraufhin haben wir erneut Einspruch eingelegt. Aktuell warte ich auf die Einspruchsentscheidung des Finanzamts. Wenn ich die erhalten habe, wird mein Anwalt zur Tat schreiten und innerhalb eines Monats Klage vor dem zuständigen Finanzgericht erheben. Er sieht "relativ gute Chancen" den Prozess zu gewinnen.
 

Wir hatten auch Antrag auf Stundung bzw. Ratenzahlung beim Finanzamt gestellt. Denn auch wenn die ca. 8000€ Umsatzsteuernachzahlung für 2018 / 2019 durch die Spendenaktion zusammen gekommen sind, wäre mir eine Ratenzahlung – wir hatten 500€ monatlich vorgeschlagen – wesentlich lieber gewesen. Denn ist 2018 / 2019 bezahlt, so meine Befürchtung, würde relativ zügig auch 2020 / 2021 fällig werden.


Das Finanzamt lehnte die Ratenzahlung ab und bestand auf die sofortige Zahlung. Die Ablehnung habe ich am 14.09. einem Donnerstag erhalten, daraufhin rief ich persönlich beim Finanzamt an. Man riet mir noch Kredite aufzunehmen … lange Rede … mir blieben keine 24 Stunden zum überweisen. Denn am Freitagnachmittag, den 15.09. bekam ich plötzlich eine Pfändung auf mein Konto. Die war – dank Euch – schnell vom Tisch und ich habe über 8000€ (plus Pfändungsgebühren) ans Finanzamt überwiesen, die Constanze mir Tage zuvor überwiesen hatte. Es kam wie befürchtet, die Jahre 2020 und 2021 wurden darauf fällig … Gott sei Dank bekam ich von einer Freundin einen Privatkredit. Die 2022 Zahlung hat noch etwas Zeit.


Ich bin noch immer fassungslos und doch auch beruhigt, von meiner Seite her keinen Fehler begangen und nichts unterschlagen zu haben, "sauber dazustehen". Jede Spende in die "Kaffeekasse", die mir LeserInnen des SeelenFutter geschenkt haben (2018 waren das z.B. 0,2% aller LeserInnen), habe ich ehrlich angegeben. Mich macht es traurig, dass das Finanzamt Menschen an den persönlichen Abgrund treibt. Für jemanden, der "normal verdient" innerhalb von nur wenigen Wochen über 20 000€ nachzuzahlen … Ratenzahlung abzulehnen mit dem Hinweis es bestehe keine "persönliche Härte"  … puh, Leute das hat mich umgehauen. sad  Ich habe mich über Wochen mehrfach übergeben müssen, hatte durch meine bekannte Epilepsie wiederholt Krampfanfälle … das Zusammenspiel zwischen Psyche und Körper habe ich nie zuvor so krass am eigenen Leib erfahren müssen.

Es ist gefühlt ein "Fass ohne Boden", denn jede Spende bedeutet neue Steuern. Durch die Spendenaktion, wo so viel Geld zusammen kam, wird vermutlich auch die Umsatzsteuervorrauszahlung im folgenden Jahr höher ausfallen d.h. Geld vorausbezahlen, was noch nicht eingenommen wurde. Da wünsche ich mir schon manchmal einfach "angestellt" zu sein, doch noch immer sagt mein Herz: "Schreib das SeelenFutter!"  … schwierige Kiste. 


Seit April diesen Jahres habe ich einen Minijob angenommen und kümmere mich als Alltagshelferin um Tobias, einen jungen Mann, der sich nach einer Hirnblutung vor 2 Jahren zurück ins Leben kämpft. Was für eine ehrenvolle und wichtige Aufgabe, die ich sehr gerne mache! Das Geld, dass ich dabei verdiene, geht zum Finanzamt. Denn für die Umsatzsteuer auf die Spenden des Blogs werden pro Monat ca. 400-500€ fällig. Passt doch!  wink


Auf den Job bin ich im Frühjahr durch "Zufall" bei Kleinanzeigen gestoßen. Ich kam ganz gut klar mit meiner Kohle, war also finanziell nicht unbedingt notwendig. Hab einfach mal hingeschrieben, weil ich mir das gut vorstellen konnte. Naja, heute – Monate später – wars wohl ne geniale Fügung. Das ist die gute Nachricht an dem ganzen Mist. Auch wenn das Gericht irgendwann entscheiden sollte, dass Eure Kaffeekassenbeiträge Umsatzsteuerpflichtig sind, werde ich sie bezahlen können. Was mich gekillt hat, ist diese unfassbare Nachzahlung mit Zinsen und und und ….

 

Ich möchte Euch bitte mir vorerst keine weiteren Fragen zu dem weitere Verfahren zu stellen. Es läuft, dauert aber lang … Monate, bis Jahre … 


Wenn es was Neues gibt, dann werdet Ihr es hier erfahren. Ich möchte gerne Feedback geben, da so viele von Euch hinter mit stehen – sei es durch Kohle oder was ohnehin unbezahlbar ist, durch Gebet! Da geb ich echt viel drauf!!! DANKE DANKE DANKE!


"Aber alle, die auf den HERRN vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft, es wachsen ihnen Flügel wie dem Adler. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und brechen nicht zusammen." Jesaja 40, 31

 

Steuerberater/in gesucht

Falls jemand von Euch das hier liest, meinen Blog, dass SeelenFutter kennt UND noch Steuerberater/in ist. Ich suche jemanden, der künftig meinen Steuerkram übernimmt. Das packe ich alleine nicht. Habe von 23 Steuerberatern 21 Rückmeldungen, alle ausgebucht. Schade, schade. Aber vielleicht gibt es ja doch noch irgendwem da draußen?? Ich glaube es wäre von Vorteil, wenn er meinen Blog kennt und "versteht" was ich hier tue. 


Habt Dank für alles! Bis bald!

Eure Mandy

Dieser Beitrag wurde am 27. September 2023 veröffentlicht.

SeelenFutter Pause bis zum 2. Oktober

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Ihr Lieben!

 

Ich werde in dieser Woche eine SeelenFutter Pause einlegen, um genug Zeit für anderes zu haben. 

Bald gehts wieder los, es wird kälter draußen und unsere jährliche Aktion: "Wärme schenken" startet. Ihr könnt dann wieder Schlafsäcke und jede Menge andere warme Sachen für obdachlose Menschen in Berlin schicken, die der Kältebus der Berliner Stadtmission verteilen wird. Dazu muss ich in meinem Kellerregal klar schiff machen, um genug Platz zur Lagerung zu haben.

Nächstes Projekt: eBay Auktion Weihnachtskrippe

Letztes Jahr wurde die Zeit zu knapp, aber dieses Jahr schaffen wir es bestimmt! smiley Meine Freundin Gabi hat tatkräftig geholfen und einen Stall gebaut. Ganz schön viel Arbeit, die wir abschließen möchten. Ich werde zudem ein Buch erstellen über die Erstellung der Krippe – natürlich mit Weihnachtsgeschichte. (Spiel)Figuren habe ich für die Krippe mittlerweile besorgt.

Ziel des Ganzen: Auktion bei eBay, Ihr dürft das gute Stück dann ersteigern. Der Erlös soll einem Kinderhospiz zugute kommen. 

Zudem möchte ich mir eine Neuerung bei WhatsApp anschauen und checken ob ich das SeelenFutter künftig über einen Kanal laufen lasse oder weiter wie bisher über Broadcastlisten. Und ich möchte Euch gern ein Update zum Thema Finanzamt / Umsatzsteuer geben. Dann hätte ich da noch einige Bücher, die ich verschenken, verlosen, was auch immer möchte … muss mal schauen.

 

Mit dem SeelenFutter gehts am 2. Oktober weiter!

 

Machts besser!

Mandy

 

Dieser Beitrag wurde am 24. September 2023 veröffentlicht.

Nur nicht wackeln!

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Nur nicht wackeln!  laugh 

Standhaft, stabil und ruhig zu bleiben, ist nicht nur auf dem Weg von der Spüle zum Eisfach wünschenswert! Auch in anderen schwierigen und herausfordernden Situationen des Lebens kann Ruhe und Entschlossenheit nicht schaden.


In 1. Korinther 10, 13 heißt es:

"Gott ist treu und wird nicht zulassen, dass die Prüfung über eure Kraft geht. Wenn er euch auf die Probe stellt, sorgt er auch dafür, dass ihr sie bestehen könnt."


Zum Leben gehören Herausforderungen und Veränderungen dazu, die wir irgendwie bewältigen müssen. Versuch auf den zu vertrauen, der Dir die Fähigkeiten schenkt, die Du dafür brauchst.

Dann heißt es: Ruhe bewahren, nicht durchdrehen, sondern dranbleiben!


Ich glaube hinter vielen Problemen, "Prüfungen" und Herausforderungen steckt eine Art Prozess, der Durchhaltevermögen erfordert. Aber wenn irgendwann alles überstanden ist, sind wir wieder ein Stückchen stärker und weiser als zuvor!  heart  


Schönes Wochenende! Gönn Dir nen kühlen Drink mit Eiswürfeln – den Weg zum Gefrierfach hast Du schon mal erfolgreich gemeistert!  cheeky


Deine Mandy

Dieser Beitrag wurde am 21. September 2023 veröffentlicht.

Über die (Un)Sterblichkeit des Lebens

Wunschbaum


Diese Zettel hat Tommi, ein SeelenFutter Leser an einem "Wunschbaum" gefunden, an dem Kinder ihre Wünsche hinterlassen können.

Ich mag den Wunsch von Samija. Die Idee, dass alle Lebewesen so lange leben könnten, wie sie wollen, ist doch echt interessant. Wenn wir mal von der Ressourcenknappheit absehen, die uns durch eine permanent wachsende Bevölkerung wohl unmittelbar bevor stünde …

Wobei, wie lange würdest Du leben wollen? Interessant fände ich auch, inwiefern sich Entscheidungen und Lebensziele von Menschen verändern würden, wenn es keine Begrenzung der Lebenszeit gebe?!

Bedenke: Unsterblichkeit bedeutet nicht zwangsläufig ein erfülltes und glückliches Leben zu haben. Die Lebensqualität wäre also entscheidend, denn wer will schon unendlich leiden oder ewig unglücklich sein?!


Christen glauben in der Regel an die Unsterblichkeit der Seele, was bedeutet, dass sie glauben, dass die Seele nach dem physischen Tod des Körpers weiter existiert.

In Offenbarung 21, 4 steht: "Gott wird alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei." 


Was für ein Leben, oder? Ohne Tränen, ohne Leid und Probleme! Also wenn es die Möglichkeit gibt, dann her damit! Denn Leben macht ja eigentlich Spaß! Eigentlich! Wären da nicht all die Sorgen, die so ein Leben – besonders auch im Alter – mit sich bringen kann. Von daher, wenn Du mich fragst: auf ein unendliches Leben hier auf Erden hab ich keinen Bock! Der Himmel klingt da schon wesentlich einladender!


So krass das klingt, aber im Grunde hat die kleine Samija den gleichen Wunsch wie Jesus!

Der erzählt in der Bibel mehrfach, dass er auf diese Welt gekommen ist, um den Menschen das ewige Leben zu bringen. Zum Beispiel sagt er in Johannes 3,16:

"Denn Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat."


Jesus erklärte, dass der Glaube an ihn quasi das "Ticket zum ewigen Leben" ist. Er spricht auch viel über die Bedeutung von Buße und Umkehr, um ewiges Leben zu bekommen. Also durchaus auch ne wichtige Angelegenheit. Letztendlich bleibt die Frage nach dem Leben, dem Tod und der Unsterblichkeit ein faszinierendes philosophisches und theologisches Thema, das die Menschheit seit langem beschäftigt. Vielleicht denkst Du auch mal darüber nach?! 


Viel fetten Segen dabei!

Deine Mandy

 

Dieser Beitrag wurde am 20. September 2023 veröffentlicht.

Auch Du kannst Freund und Helfer sein :-)

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…. ein Bild, dass mehr sagt als tausend Worte! 

Nicht nur die Polizei kann Freund und Helfer sein, sondern wir alle – jeder auf seine Weise, jeden Tag ein bißchen! heart


Kleine Taten der Freundlichkeit können eine große Wirkung haben und die Welt zu einem besseren Ort machen, nicht nur für diejenigen, die Hilfe erhalten, sondern auch für uns selbst. Meine Erfahrung ist: Freund und Helfer zu sein, lohnt sich! Geben und teilen macht zufrieden und happy und erinnert daran, wie stark zwischenmenschliche Beziehungen und soziale Unterstützung unsere Lebensqualität verbessern können. 


In Lukas 6, 31 steht: "Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt sein wollt."

Das schreib ich gern in mein persönliches Buch der goldenen Lebensregeln. Gerade in Zeiten, in denen ich mich allein fühlte, hab ich umso mehr andere unterstützt. Ich hab versucht, einfach mal selbst der Freund sein, den ich mir wünschte. Hat meist auch gut geklappt. Denn irgendwie verbindet das, fördert Empathie, Mitgefühl, Respekt und all den guten Kram ….  und ich fühlte mich weniger allein. Bestes Win-Win-Szenario!! Vielleicht klappt das bei Dir auch?!

In jedem Fall sind Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Unterstützung goldwert!  wink


Jeder von uns hat die Möglichkeit Gutes zu tun! Und oft es kostet wenig, um jemandem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Was sollte Dich davon abhalten?


Fetten Segen dabei! 

Bis morgen!
Deine Mandy

Dieser Beitrag wurde am 19. September 2023 veröffentlicht.

Was ist erlaubt, was ist verboten? 

plakate


"Darf der das???" fragten sich die Leute zu Jesus Zeiten nicht nur einmal. 

Denn der hatte eine … naja … "besondere" Beziehung zu den Gesetzen und Traditionen seiner Zeit. Von den streng religiösen Pharisäern und Schriftgelehrten durfte Jesus sich deshalb öfter mal was anhören. Ich sag nur: Am Sabbat heilen – lies mal Markus 3. Die Nummer kam gar nicht gut an. Jesus argumentierte, dass Barmherzigkeit und das Heilen von Menschen wichtiger seien, als die strikte Einhaltung der Sabbatvorschriften.

Seine Zeit verbrachte Jesus häufig mit Menschen, die von der Gesellschaft als Sünder oder Ausgestoßene betrachtet wurden. Er lud Zöllner wie Levi und Prostituierte wie Maria Magdalena ein, ihm zu folgen. Auch das sahen die Superfrommen von damals nicht gern, kritisierten und diskutierten deshalb ausgiebig über die Bedeutung und Auslegung dieser Gesetze.

In einigen Fällen lehrte Jesus, dass die äußere rituelle Reinheit nicht das Wichtigste sei. Wichtiger sei, dass wir im Herzen "sauber bleiben", Liebe und Barmherzigkeit als Notwendigkeit verstehen.


Nächstenliebe stand bei Jesus schon immer hoch im Kurs!


Und heute? Heute ist es noch immer wichtig, Gesetze zu respektieren. Sie sind die Basis für Ordnung, Sicherheit und Gerechtigkeit. Ohne Gesetze würde unsere Gesellschaft nicht "funktionieren". 

In den meisten Fällen wirds machbar sein, Gesetze zu befolgen und gleichzeitig ein Leben zu führen, das von Mitgefühl und Liebe geprägt ist. Doch bei aller Gesetzestreue, lasst uns bemühen, mitfühlend und menschlich zu sein, anstatt starre Regeln zu befolgen und knallhart durchzuziehen.


Nächstenliebe ist und bleibt ein wertvolles Gut! 

Wir sind Menschen, keine kleinen Götter! Keiner ist perfekt, umso wichtiger ist es, Toleranz und Verständnis für die Fehler und Schwächen anderer zu haben. Nächstenliebe und Mitgefühl kann und wird dazu beitragen, Brücken zu bauen und Unterschiede zu überwinden. In einer von Nächstenliebe geprägten Gesellschaft können Menschen auf einander zählen, sich gegenseitig helfen und sich um diejenigen kümmern, die Unterstützung benötigen!

 

Leute, ich machs kurz: Wir brauchen mehr davon!! Mehr von dieser Nächstenliebe, die letztendlich den ganzen Bumms hier auf Erden zusammenhält!!

Also, versuchen wirs gemeinsam, ganz im Sinne von Matthäus 22, 37-39 … ?? 


"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." 


Bis morgen!

Deine Mandy

Dieser Beitrag wurde am 18. September 2023 veröffentlicht.

Wie Jesus wohl heute kommunizieren würde?

Fakten

Sprache kann subtil und komplex sein. laugh – siehe TopFakten

Normal, dass man gelegentlich auf Wörter oder Ausdrücke stößt, die einen irgendwie verwirren. Bevors Missverständnisse gibt, fragt man am besten nach, klärt das Ganze auf und stellt sicher, dasselbe Verständnis zu teilen. 

Hilft ungemein, Kommunikationsprobleme zu vermeiden und klarzustellen, dass das was man sagen möchte, beim Anderen auch genauso angekommt.

In Zeiten von WhatsApp & Co, spricht man seltener persönlich miteinander als früher. Die Art und Weise miteinander zu kommunizieren hat sich verändert. Wie wir mit diesem "Neuland" in Form von Messengern umgehen, liegt an uns. Manch einer tippt in sein Handy, um tiefgründig und ausführlich zu kommunizieren, während ein anderer oberflächliche, kurze Nachrichten verschickt. Beides ist okay, da die Art zu kommunizieren immer von persönlichen Bedürfnissen, Vorlieben und der Beziehung zwischen den jeweiligen Menschen abhängt.


Wie Jesus wohl heute kommunizieren würde? Würde er WhatsApp nutzen? Wäre er bei Instagram und TikTok?

Fakt ist wohl, dass er weiterhin auf persönliche Beziehungen und Gespräche bauen würde. Er betonte immer wieder, wie wichtig Mitgefühl, Nächstenliebe und soziale Gerechtigkeit sei. Wenn er heute als Mensch hier unterwegs wäre, dann würde seine "Botschaft" vermutlich noch immer mit vielen Menschen weltweit teilen. Wann ging das besser als heute? In Sekundenschnelle? 

Früher habe ich mich mal spaßeshalber als "Gottes Tippse" bezeichnet. Finde ich heute etwas vermessen, denn ich hab die Wahrheit nicht mit Löffeln gefressen und sehe mich nicht als Vermittlerin zwischen Gott und den Menschen. Viel mehr möchte ich Menschen ermutigen, sich selbst an Gott zu wenden – bevors zu Missverständnissen kommt  wink 


Nicht nur Sprache, kann komplex und vielschichtig sein. Glaube auch, Menschen erst Recht. Deshalb gibt es unterschiedliche Überzeugungen und Ansichten. Ich sehe mich als Suchende, möchte offen für Gespräche und den Dialog mit anderen zu sein, um mehr zu lernen und zu verstehen. Mir persönlich ist dabei eine gesunde Balance zwischen digitaler und persönlicher Kommunikation wichtig, da beides eigenen Vorteile und Zwecke hat.

 

Glaube ist eine persönliche Reise, der Dialog mit anderen kann dazu beitragen, diese Reise zu bereichern und zu vertiefen.


Also, machst Du Dich auf? 

"Deshalb geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, meine Jünger zu werden."Matthäus 28, 19
 

Ich wünsch Dir ne gute Woche!

Deine Mandy

Dieser Beitrag wurde am 17. September 2023 veröffentlicht.