Hervorgehobener Artikel

Wärme Schenken im Winter 2021/2022

Eine Bitte gleich zu Beginn, da ich immer wieder Fragen bekomme, die sich im Text beantworten. Nimm Dir etwas Zeit und ließ Dir den Text genau durch oder hör ihn Dir an, MP3 gleich hier drüber. Danke! Bei offenen Fragen, fragen :-)

 

Alle Jahre wieder … 

Auch in diesem Jahr soll die Aktion WÄRME SCHENKEN stattfinden. Seit 2015 bin ich in den Winterzeiten dabei für obdachlose Menschen Schlafsäcke, Mützen, Socken, Isomatten, Thermo-Unterwäsche u.a. mit Euch liebe Blogleser/innen zu sammeln!

Einige Jahre bin ich, damals noch mit Unterstützung von meinem Exmann Karsten und anderen Freunden, selbst jede Nacht auf Berlins Straßen unterwegs gewesen. Wir verteilten damals auch Wärmflaschen, die wir dann jeden Abend neu mit heißem Wasser auffüllten –  aus zwei riesigen Heißwassertanks aus dem Auto.  


Das hat mich damals wie heute sehr berührt! Eine unvergessliche Zeit. Viele von Euch werden sich bestimmt noch über nächtliche Berichte auf Facebook erinnern. 
 

Andre


Die Obdachlosenarbeit war eine harte Zeit für mich, fast 5 Monate nur Nachtschicht und das Leben muss auch am Tag weiterlaufen, mit allem was so anfällt und natürlich mit Berichten über die Nächte und anderen Beiträgen hier auf meinem Blog und dem täglichen SeelenFutter.

Durch verschiedene Umstände u.a. meine Epilepsie-Erkrankung kann ich das mittlerweile nicht mehr, aber ich kann Sachen hier sammeln und werde sie dann an die Leute der Berliner Stadtmission weitergeben. Sie sind seit November wieder mit dem Kältebus unterwegs.  heart

 

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Dieser Beitrag wurde am 8. November 2021 veröffentlicht.

Wo kommt der Adventskalender her?

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Wann er aufkam, weiß keiner so genau. Es gibt unterschiedliche Zeitangaben. Die meisten beziehen sich auf das Jahr 1902.    Damals wurden im Dezember von evangelischen Familien 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt. Manche malten auch 24 Kreidestriche an die Haustür oder Hauswand. Die Kinder durften dann täglich einen davon wegwischen. Die Eltern suchten so nach Möglichkeiten ihren Kindern die Zeit bis zum Heiligabend zu verschönern.  


Gegen Ende des 19. Jahrhunderts soll die evangelische Pfarrersgattin Frau Lang für ihren Sohn Gerhard 24 Papierschachteln gebastelt und in jede davon ein leckeres Plätzchen gelegt haben. Jeden Tag durfte der kleine Gerhard eins öffnen und das leckere Plätzchen futtern.

Als Gerhard erwachsen war, erinnerte er sich an diese schöne Tradition aus seiner Kindheit. Und so entwickelte er Anfang des 20. Jahrhunderts den ersten Adventskalender. Der war noch fensterlos. Er bestand aus zwei Papierblättern. Auf einem waren Zahlen, auf dem anderen Engelsbilder. Jeden Tag wurde ein Engel ausgeschnitten und auf eine Zahl geklebt. 


Andere Quellen berichten allerdings davon, dass der erste gedruckte Adventskalender im Jahr 1902 von einer Buchhandlung in Hamburg gedruckt wurde. Das war eine Weihnachtsuhr für Kinder.  


Wie dem auch sei, seit etwa 1920 erscheinen die Adventskalender, wie wir sie heute kennen: mit Türchen zum Öffnen. In den sechziger Jahren wurden die ersten Schoko-Adventskalender hergestellt. Heute gibt es unzählige Arten von
Adventskalendern – mit Schokolade oder anderen Süßigkeiten, Tee, Parfum, Gedichten, Spielzeug … oder sogar mit Räucherkerzchen. 


Am Schönsten sind und bleiben aber die selbst gebastelten und gefüllten.

Auf dem Foto siehst Du den Adventskalender, den mir meine große Schwester dieses Jahr geschenkt hat. Wir hatten viele Jahre keinen Kontakt, umso mehr freue ich mich darüber.  heart

 

Alles Liebe und bis morgen!
Mandy

Dieser Beitrag wurde am 6. Dezember 2021 veröffentlicht.

Die Geschichte vom Nikolaus

Vor langer Zeit lebte in der reichen Stadt Patara (ehem. Lykien, heute Türkei) ein Junge, der Nikolaus hieß. Die Eltern von Nikolaus starben durch schwere Krankheit früh. Ihr Sohn erbte viel: Gold, Silber, Edelsteine, Schlösser, Paläste, Ländereien und auch viele Angestellte, die sich um sämtliches Zeug kümmerten. Auch Schafe, Pferde, Esel und noch ein paar andere Tiere gehörten jetzt ihm. Nikolaus war dennoch sehr traurig und konnte sich über seinen Reichtum nicht freuen. Deshalb wollten ihn seine Angestellten aufmuntern. Der Hofmeister zeigte ihm seine Schlösser und Paläste. Der Stallmeister wollte mit Nikolaus auf den schönsten Pferden durch alle möglichen Länder reiten. Der Küchenmeister meinte, er könne doch für alle reichen Kinder der Stadt ein köstliches Essen zubereiten. Doch Nikolaus wollte von all dem nichts wissen, seine Traurigkeit wurde immer schlimmer. Auch seine Tiere spürten deutlich, dass er unendlich traurig war. Alles war trostlos …
 

Nikolaus


Vom vielen Weinen war Nikolaus erschöpft und müde. Als er eines Abends ins Bett ging und dabei ungeschickterweise mit seinem Fuß einen Tonkrug umstieß, in dem viele Schriftrollen steckten, fielen sie raus und er las auf einer dieser Rollen:  
 

"Da war ein reicher Mann, der lebte glücklich und zufrieden. Da war aber auch ein armer Mann, der lag hungernd vor seiner Tür und wollte doch nur die Essensreste des Reichen, die vom Tisch fielen. Doch der Reiche war egoistisch und gab nichts ab. Als der Arme starb, wurde er von den Engeln in den Himmel getragen. Auch der Reiche starb. Doch es kamen keine Engel, um ihn zu holen".  


"Irgendwie bin ich doch wie der reiche Mann in der Geschichte … " dachte sich Nikolaus. "Ich bin gut angezogen, führe ein ziemlich fettes Leben, hab Geld ohne Ende. Doch mit den Obdachlosen vorm Stadttor habe ich nichts zu tun. Doch morgen werde ich mein Leben ändern! Ich will früh aufstehen, um mich da draußen mal umzusehen!" 

Gesagt – getan! Am nächsten Morgen schlich sich Nikolaus aus seinem Palast. Draußen vorm Stadttor fand er die Ärmsten der Stadt, zerlumpt, runtergekommen, krank und elend. Als diese Menschen Nikolaus sahen, streckten sie ihm die Hände entgegen. Nikolaus wollte in die Tasche greifen, doch an seiner schicken Kleidung waren gar keine Taschen. 

Er zögerte nicht lang, nahm seine Goldkette vom Hals, zog sich den Ring vom Finger und gab ihnen den wertvollen Schmuck. Danach schlüpfte Nikolaus aus seinen selbstgeschneiderten Klamotten und verschenkte auch noch seine Kleidung.


Obwohl ihm äußerlich kalt wurde, wurde ihm innerlich warm ums Herz. Glücklich ging er nach Hause. Er war kein trauriger Junge mehr, er war endlich wieder fröhlich.  


Am nächsten Tag beauftragte Nikolaus seinen Hofschneider mit der Aufgabe, auf seine Kleider große Taschen zu nähen. Er zog dann einen großen, weiten, roten Mantel an und spazierte am Abend durch den Garten. Er füllte seine Taschen mit Nüssen, Äpfeln und Mandarinen. Erneut schlich er sich aus dem Palast, ging zu den Armen und verteilte alles. So beschenkte Nikolaus nun fast jeden Tag die Armen der Stadt und vorbei war's mit der andauernden Traurigkeit.  

Als Nikolaus zwölf Jahre alt wurde, besuchte er eine Schule, die weit von seinen Palästen entfernt lag. Berühmte Lehrer unterrichteten ihn und er lernte auch einiges aus der Bibel. Wo er Not und Elend sah, gab er mit vollen Händen. Er machte das immer im Verborgenen. Als er einmal zum Gottesdienst in die Kirche ging, wurde vorgelesen, was Jesus zu einem reichen Typen gesagt hatte: "Willst du zu mir gehören, so verschenke alles, was dir gehört, an die Armen".


Über diese Worte hatte Nikolaus oft nachgedacht. Nun ließen sie ihn nicht mehr los. Er rief den Haushofmeister und befahl ihm, all sein Geld und all seinen Reichtum an die Armen zu verteilen. Denn er wollte sich aufmachen ins Heilige Land, wo Jesus gelebt hatte. Nikolaus litt auf der Pilgerfahrt dorthin oft große, unvorstellbare Not. Er wurde verletzt, er hatte kaum was zu Essen und zu Trinken. Bei allem Hunger blieb er aber immer fröhlich. Er zog durchs Land und wurde Prediger. Den Kindern erzählte er Geschichten aus der Bibel.  


Eines Tages kehrte er in seine Heimat zurück. In Myra war einige Zeit davor der alte Bischof gestorben. Als die Leute Nikolaus sahen, fragten sie ihn, wer er sei. "Ich bin Nikolaus, ein Diener von Jesus", antwortete er. Die Leute führten Nikolaus in die Kirche und ernannten ihn zum Bischof. Als er wieder rauskam, sah Nikolaus einen alten, grauen Esel vor der Tür angebunden. Von da an wurde der Esel sein treuer Begleiter. Nikolaus sorgte für die Gläubigen wie ein Hirte für seine Schafe.

In Zeiten der Not predigte er den Christen an einsamen Orten und stärkte sie im Glauben. Immer wieder zog er seinen Bischofsmantel an und nahm den Hirtenstab in die Hand. Auf seinen Esel packte er einen schweren Sack, der war mit leckeren Nüssen, Mandarinen, Äpfeln und Honigkuchen gefüllt. So zog er durch die Straßen und verteilte all diese Geschenke an Obdachlose und Kinder.

Diese Tradition hielt Nikolaus bis ins hohe Alter bei. 

 


Bischof Nikolaus starb am 6. Dezember 352.  Der Nikolaustag wird noch heute zum Andenken an Bischof Nikolaus gefeiert und kündigt als Vorbote das Weihnachtsfest an. 

Dieser Beitrag wurde am 5. Dezember 2021 veröffentlicht.

Perspektivwechsel im Advent

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Perspektivwechsel

von Iris Macke


Advent heißt Warten
Nein, die Wahrheit ist
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Dass ich den Weg nach innen finde
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Es ist doch so
Dass die Zeit rast
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinscheint
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Es ist doch ganz klar
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde!


Und nun lies den Text von unten nach oben!


Was hältst Du davon diese besondere Zeit des Wartens auf Weihnachten für einen Perspektivwechsel zu nutzen?

Mal gezielt auf das zu schauen, was Dich momentan stärkt, nicht schwächt?! Auf die Menschen zu schauen, die Dich er-, nicht entmutigen?! Was hältst Du davon, bewusst runter zu kommen, Dir Ruhe zu gönnen und Dir Zeit zu nehmen für Dich und Deine Liebsten?! Ihnen gerade in diesen Zeiten zu schreiben oder zu sagen, dass sie Dir wichtig sind, statt Dich über ihre Schwachstellen zu ärgern? Was hältst Du davon, Dich über die leuchtende Weihnachtsdeko zu freuen, statt von der Dunkelheit genervt zu sein?!


Menschen, persönliche Lebenslagen und gesellschaftliche Situationen anders zu sehen und wahrzunehmen, kann Dir neue Möglichkeiten eröffnen! Und es macht Dich auf Dauer zufriedener, statt frustrierter! Traust Du Dich?


"Hoffen wir aber auf etwas, das wir noch nicht sehen können, dann warten wir zuversichtlich darauf, dass es sich erfüllt." – ​Römer 8, 25 

 

In diesem Sinne, hab einen Tag und ein geniales Wochenende! 

Deine Mandy 

Dieser Beitrag wurde am 2. Dezember 2021 veröffentlicht.

Weihnachten ist mehr, als Plätzchen und Lametta!

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Ich finde es wird Zeit für Weihnachtsstimmung im SeelenFutter!

Gerne möchte ich auch über Hintergründe von Weihnachten berichten. Denn Weihnachten ist mehr, als Plätzchen backen und Lametta!

Wenn wir davon ausgehen, dass Jesus kein Frühchen war, befand sich Maria zum jetzigen Zeitpunkt in der 36. Schwangerschaftswoche. Maria und Josef hatten somit den größten Teil der Schwangerschaft bewältigt. Gratulation!

An die Schlaumeier unter uns: Korrekt, an welchem Datum Jesus genau zur Welt kam, weiß wohl kein Mensch – nur Gott. Doch, wir feiern seinen Geburtstag bekanntlich am 24.12.. 


Das Wort "Advent" kommt vom lateinischen "Adventus" und heißt "Ankunft". Wir befinden uns also in der Ankunftszeit!


Schauen wir doch mal wie Jesus damals zum derzeitigen Zeitpunkt aussah:

In der 36. Schwangerschaftswoche sind sämtliche Organe, sowie das Gehirn vollständig entwickelt. Selbst die Fingernägel sind bereits gewachsen. Unser kleiner Jesus ist jetzt um die 47cm groß und wiegt ungefähr 2700 Gramm. Noch sehr klein, aber schon ein kompletter Mensch mit allem was dazu gehört.


Ich finde die Adventszeit ist eine gute Zeit, um sich nochmal bewusst zu machen, warum und wieso wir Weihnachten überhaupt feiern! Bemerkenswert finde ich, dass Jesus nicht einfach wie Mister Bean auf die Erde kam. Du erinnerst Dich an das Intro? Er "klatscht" irgendwo auf der Straße auf, per Lichtkegel in Szene gesetzt! Tataaa, da ist isser!! 


Nicht so bei Jesus. Gott beauftragte eine ganz besondere Frau, für sein ganz besonderes Vorhaben:

 »Hab keine Angst, Maria«, redete der Engel weiter. »Gott hat dich zu etwas Besonderem auserwählt. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Jesus soll er heißen.Lukas 1, 30


Wenn Leben entsteht, ist das immer ein Wunder! 
Wenn ein Jesus entsteht, ist das ein noch viel größeres Wunder! 


Ich wünsche Dir, dass Du die Vorfreude auf den Geburtstag von Jesus genießen kannst! Auf in den Endspurt!! smiley


Ich wünsch Dir einen schönen Tag!    
Deine Mandy  

 

Dieser Beitrag wurde am 1. Dezember 2021 veröffentlicht.

Corona: Freundschaft in der Krise?!

freundchaft


Mal ehrlich, bei wem gab es in den letzten beiden Jahren keine hitzigen Corona-Diskussionen im Familien- und Bekanntenkreis?! Diese blöden Konflikte, die echt knallen können, bis man sich Zeug an den Kopf wirft, was man nicht will!
Frustration ist eine blöde Basis, um fair zu diskutieren. Und frustriert sind wir wohl mittlerweile alle.  

Eine meiner besten Freundinnen, die ich mehrfach wöchentlich sehe, lässt sich u.a. aus Angst und Unsicherheit nicht impfen. Ich hingegen finde die Impfung richtig und wichtig. Ich glaube man kann sagen; dass die Corona Krise und unser Umgang damit, ein Test für unsere Freundschaft ist.  


Freunde beweisen und bewähren sich in der Krise! Was ist Freundschaft wert, wenn sie aufgrund von Meinungsverschiedenheiten in die Brüche geht?  


Das ist einfach nur traurig. Umso mehr freue ich mich, dass unsere Freundschaft sogar erst in der Krise richtig dicke wurde!  Wir haben mittlerweile Wege gefunden, um mit unseren Meinungsverschiedenheiten zu leben.  


Wir spielen kein Corona TABU! Im Sinne von, folgende Wörter darfst Du nicht sagen:  

IMPFUNG
2G
LOCKDOWN
JENS SPAHN


Das ist schwierig, um nicht zu sagen unmöglich. Corona ist schließlich "überall"! Spätestens wenn ich irgendwo essen gehen möchte oder über den Weihnachtsmarkt bummeln will, darf sie nicht mit.

Wir reden über Corona. Aber wenn einer sagt: „STOPP! Schluss jetzt!“ – dann ist auch Schluss damit. Wir hören einander zu, halten selbst auch mal die Klappe und beißen uns auch das ein oder andere mal auf die Zunge. Wobei, ich kann nur für mich reden wink 

Es gibt schließlich noch genug andere Themen. Da ich ein humorvoller Mensch bin, versuche ich es oft auch damit. Kürzlich haben wir gebacken. Wir Beide! ICH habe mit einer ungeimpften SPRITZGEBÄCK gebacken!!! So stand ich mit meiner Spritze drohend vor ihr: "Jetzt impfe ich Dich!!!“  cheeky


Gelacht haben wir Beide. Geboostert werde ich diese Woche auch noch und wer passt unterdessen auf meinen Hund auf??? Richtig!!  


Leute: DAS! IST! FREUNDSCHAFT! … und die wünsche Dir auch!


Ich weiß, dass es bei einigen von Euch zu Kontaktabbrüchen kam. Das tut mir sehr leid. Ich will nicht angeben, sondern klar machen: Freundschaft zwischen Andersdenkenden ist möglich!

Vielleicht helfen unsere Wege damit umzugehen, auch anderen ein klein wenig weiter. Und wenn es dann doch mal knallt, dann vergebt Euch! Keiner ist perfekt, ob geimpft oder ungeimpft!


"Ein guter Freund steht immer zu dir."Sprüche 17, 17


Bis morgen!
Mandy
 

PS: Die Haare auf dem Foto wehen so, weil gerade vorschriftsmässig durchgelüftet wird!!

Dieser Beitrag wurde am 30. November 2021 veröffentlicht.

Tauziehen: Impfgegner vs. Impfbefürworter!

Eigentlich wollte ich nicht mehr darüber schreiben. Eigentlich.

Doch Corona ist ein Thema, dass uns alle derzeit begleitet. Ob es nervt oder nicht. Es ist präsent, beruflich und privat. Corona mischt mit. Wie lange noch? Keiner weiß es. 

Auch 2021 hat es dieses blöde Virus geschafft für eine Situation zu sorgen, die unsere Gesellschaft spaltet. Durch die Impferei in diesem Jahr vermutlich noch mehr als 2020. Meine Beobachtung: da stand der Zusammenhalt mehr im Vordergrund! 


Tauziehen: Impfgegner vs. Impfbefürworter!


Mich erinnert der ganze Mist an Tauziehen! 

Die eine Seite will die andere Seite mit aller Kraft zu sich hinüber ziehen! Impfgegner vs. Impfbefürworter! Viele fühlen sich wie Checker und die anderen sind schnell abgestempelt als Egoisten und Dummköpfe, die null kapieren. Ich vermute jeder von uns hat schon am Seil gezogen. Die einen mit mehr, die anderen mit weniger Einsatz.
 

Virus

(Dieses Graffiti in Sao Paulo zeigt ein Tauziehen zwischen Ärzten und Brasiliens Präsident Bolsonaro, der das Coronavirus auf seiner Seite hat. „Auf welcher Seite des Seils stehst Du?“, steht auf der Wand.)


Glaubst es ist ein guter Weg eine Einheit mit Tauziehen zu beginnen? In dem wir uns gegeneinander aufstemmen?

Ich habe keine Ahnung von Politik und vielleicht ist manches was ich schreibe totaler Quatsch. Aber eines, könnte stimmen: Ein Land ist ein besseres Land, wenn eine Einheit auf Respekt und Mitgefühl gegründet wird, anstatt auf Verurteilungen und Arroganz!

Ich glaube echt, wir könnten es anders / besser schaffen! Problem dabei, weder ich noch irgendwer hat wohl die ultimative Antwort zur Frage: 


Wie kann Zusammenhalt gestärkt und Spaltung minimiert werden?

Doch je mehr wir dieses Thema zum Thema machen, umso mehr können wir alle gemeinsam zu einer Lösung kommen. Vielleicht setzt sie sich dann wie ein Puzzle zusammen? Nicht ohne Grund entstehen die besten Ideen im Team! 


Lasst uns an unsere Kinder denken! Wir Erwachsenen sind Vorbild für sie! Wissen wir alle, aber vielleicht ist es Zeit sich daran nochmal zu erinnern??!!

Unsere Kleinsten – unsere "Corona-Babys" – werden mitten in dieser Krise geboren. Corona wird in die Schulbücher unserer Kinder und (Ur)enkel eingehen und damit nicht nur die Coronapolitik, sondern auch wir – das Volk! Vielleicht lautet ein Titel im Cornelsen Geschichtsbuch 2041: "Wie hat sich das Volk damals in der Corona Pandemie verhalten??"  


Kleiner Gedankensprung: Als Jesus damals gefoltert und hingerichtet wurde, betete er am Kreuz: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!« (Lukas 23, 34)


Ich bete das auch. Ich glaube uns ist so manches Mal nicht bewusst, was wir mit (Vor)Verurteilungen und Worten bei Menschen anrichten. Ich bin geimpft und finde das gut so. Ich möchte hinüber gehen, zu denen die anders denken und ticken wie ich. Ich möchte versuchen ihnen die Hand zu reichen, sie zu respektieren und sie zu verstehen. Denn mit Ablehnung, Beschimpfungen und Rechthaberei ist ein friedliches Miteinander unmöglich.   


"Die Worte mancher Leute sind wie Messerstiche; die Worte weiser Menschen bringen Heilung." (Sprüche 12, 18)


Möge Gott uns Brücken bauen!  
 

Bis morgen!

Deine Mandy

Dieser Beitrag wurde am 28. November 2021 veröffentlicht.

Corona, ein Virus das die Gesellschaft spaltet?!

mandyundbambi


*Triggerwarnung*  

Leute, leider muss ich ein Versprechen brechen! surprise 

Ihr erinnert Euch: Vorletzte Woche war Themenwoche im SeelenFutter? „Corona+„  hieß die. Es ging um das Gute, was wir in dieser Krise gelernt haben (könn(t)en)!  (Nachzulesen/hören: unendlichgeliebt.de/beitrags-archiv ) Ich versprach am Ende besagter Woche: „Genug jetzt von Corona!“  


Also … also, was soll ich sagen …


Zur Entwarnung vornweg:

Im SeelenFutter kommende Woche wird es NICHT um die Corona-Politik, die Impferei, das Boostern (ich mag das Wort irgendwie) den Jens, Frau Merkel oder gar den Wendler surprise  gehen!!

Bitte auch NICHT in den Kommentaren! Tippt das woanders drunter! Sonst zieh ich Euch die Ohren lang! Unendlich lang!  


Mich beschäftigt vielmehr die Spaltung, die wir derzeit erleben! Sagt mal, dass kann es doch nicht sein, oder?!! NEIN. NEIN. DAS darf nicht sein!! (Jaha, da stampft die alte SeelenFutter Tante auch mal auf!! )


Ich bin überzeugt, wir können das besser hinbekommen!!!


Ich will an das Gute im Menschen glauben!! Auch wenn es manchmal echt schwer fällt…   Ich habe mir einiges an Gedanken dazu gemacht und die möchte ich an Euch weitergeben. Nicht weil ich Madame: „Hat-wohl-auf-alles-ne-Antwort“ bin, sondern weil ich dazu anregen möchte, gemeinsam darüber nachzudenken wie wir alle aufeinander zugehen können, statt uns weiter voneinander zu entfernen! Damit wir es endlich tun!! Damit wir endlich EIER zeigen!!  


Die Kälte rein wettertechnisch, reicht doch! Wir brauchen Wärme unter den Menschen!!


Also hopp!!  Wenn Ihr keinen Bock auf diese „irgendwie doch Corona-Thematik“ habt, dann macht einfach 7 Tag den Stummmodus an und gönnt Euch ne SeelenFutter-Pause. Tut vielleicht auch mal gut. Mein ich ernst! wink 


„Gönn Dir!“ wie die junge Leut heut sage!  

Also dann, habt einen schönen 1. Advent! Feiert wild!!! Noch 26 Tage bis die Fruchtblase platzt! yes


Grüsse von mir und Bambi! 

heart

Dieser Beitrag wurde am 28. November 2021 veröffentlicht.