Die fünf Sprachen der Liebe Gottes! 5) Nähe

Heute schreibe ich über die letzte Sprache der Liebe. Nähe und Körperkontakt. Ich möchte Dir erzählen, wie ich Gottes Nähe mal erlebt habe und sie mir sooo klar zeigte, wie Gott mich liebt.

Als kleine Vorgeschichte….. ich hatte ne scheiß Kindheit, Liebe war da fehl am Platz. Ich hatte Angst. Jeden Tag und jede Nacht. Denn nicht selten passierte es, dass mich meine Mutter bei einem ihrer unzähligen Wutanfälle aus dem Schlaf prügelte. Ich kann mich nicht erinnern jemals in Ruhe und Frieden eingeschlafen zu sein. Ohne Angst.

Als ich später Christ wurde, wusste ich das diese Angst (die ich noch immer hatte) niemals von Gott kommen kann. Ich hatte begonnen in der Bibel zu lesen und da stand nirgendwo das Gott mir Angst machen will, im Gegenteil ich las das er mich trösten will. Und so begann ich jeden Abend zu beten, dass ich in Ruhe einschlafen kann. Keine Angst haben muß und ich danke ihm, dass er da ist und auf mich aufpasst. Ich legte mich in mein Bett und schlief. Die Angst war weg. Spurlos verschwunden.

Morgens wachte ich auf und ich fühlte mich voller Liebe. Wow. Es war echt berauschend. Ich hatte Gottes Nähe erlebt und es war als würde er zu mir sagen:

"Wenn Vater und Mutter mich verstoßen, nimmst du, Gott, mich doch auf." Psalm 27, 10

 

Eine andere Situation erlebte ich in der Zeit, wo es mir gesundheitlich sehr schlecht ging. Ich setzte die Medikamente nach ärztlichen Anweisungen langsam ab. Ich nahm bereits nur noch ein Drittel der ursprünglichen Dosis.

Mich belastete es dennoch, weil diese Medikamente unangenehme Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit usw. hervor riefen. Ich sprach mit Gott drüber, dass ich möchte, dass es mir bald gesundheitlich besser geht. Eines Nachts dann hatte ich einen Traum, den ich nicht vergessen werde.

Ich träumte von einer großen Hand…. es ist Gottes Hand. Ich sitze auf dieser Hand und irgendwie schwebt eine Wolke über mir. Sie schützt mich. Ich kann es nur schwer erklären und beschreiben, denn es war sehr außergewöhnlich. Diese Wolke verschwand langsam in dem sie weiter zog. Und dann legte sich eine weitere Hand über mich. Gott hielt mich in seinen Händen. Und ich hörte eine Stimme, die mir sagte:

“Vertraue mir, ich liebe Dich! Du kannst ohne die Medikamente leben und wirst keine Schmerzen mehr haben! Du hast sie eine Zeitlang gebraucht, sonst wäre es Dir sehr schlecht gegangen, aber jetzt werde ich Dich wieder beschützen und auf Dich aufpassen.”

 

Wooow – als ich wach wurde war ich so tief berührt. Klar, man träumt manchmal allerhand Mist zusammen, aber kann ein Traum mich so sehr in meinem Herzen berühren, dass ich vor Freude weinen muss?
Noch dazu war meine Tablettenbox spurlos verschwunden und es ging mir prima an diesem Tag….

Ich spürte Gottes Gegenwart wie ich sie noch niemals zuvor gespürt hatte. Die Medikamte lies ich weg und ich erzählte sogar meinem Arzt davon, schenkte ihm eine Bibel die seitdem auf seinem Schreibtisch steht.
Ich schreib bereits einen Artikel dazu: "Wie sag ich's meinem Arzt?"

 

Auch Jesus sprach die Sprache der Nähe. Er berührte Menschen immer wieder, wie hier z.b. die Kids:

"Dann nahm er die Kinder in seine Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie."
Markus 10, 16

Oder als Jesus einen Mann gesund machte:

"Jesus streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: "Ich will es tun! Sei gesund!" Im selben Augenblick war der Mann von seiner Krankheit geheilt."
Matthäus 8, 3

Oder auch als zwei Männer Angst hatten:

 

"Da kam Jesus zu ihnen und berührte sie. »Steht auf«, sagte er, »ihr braucht keine Angst zu haben«"
Mattäus 17, 7

Natürlich die Fusswaschaktion nicht zu vergessen. Johannes 13. Früher war gab's Deichmann noch nicht und die Menschen hatte keine Schuhe oder sowas wie Flip Flops an. Die Füße waren oft dreckig und wenn man wo zu Gast war, kam der Diener und wusch die Füße. Kein schlechter Service!

Doch einmal steht Jesus plötzlich vom Tisch auf und beginnt liebevoll die Füße seiner Jünger (Schüler) zu waschen. Das sind gleich zwei Sprachen der Liebe, die der Berührung und die der Hilfsbereitschaft.

Und hey…. auch heute ist Zärtlichkeit, Nähe und Berühungen das was Menschen brauchen. Das kann der Kanal sein, wodurch die Liebe Gottes fliesen kann. Leg doch mal jemanden die Hand auf die Schulter, berühre ich ihn.

Manche Menschen arbeiten in Krankenhäusern, baden Kranke oder arbeiten im Obdachlosenheim – perfekte Orte, um diese Sprache zu sprechen. Lächel jemanden zu oder gib ihm die Hand. Natürlich sollst Du nicht aufdringlich werden, höre auf Dein Inneres und versuche abzuschätzen wann es passend ist.

Sei gesegnet!

Ich wünsche Dir, dass BIG Daddy Dich genauso tief berührt wie er es bei mir getan hat.
Jesus hat mein Leben verändert und wenn er mich verändert hat, dann kann er es auch bei Dir!

Deine Jesus Punk

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Die fünf Sprachen der Liebe – Übersicht
Die fünf Sprachen der Liebe Gottes! 1) Anerkennung

Die fünf Sprachen der Liebe Gottes! 2) gemeinsame Zeit
Die fünf Sprachen der Liebe Gottes! 3) Geschenke
Die fünf Sprachen der Liebe Gottes! 4) Hilfsbereitschaft
Die fünf Sprachen der Liebe Gottes! 5) Nähe

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Dieser Beitrag wurde am 4. Januar 2011 veröffentlicht.

12 Gedanken zu „Die fünf Sprachen der Liebe Gottes! 5) Nähe

  1. Sabine

    Du bist wirklich ein lebender Beweis von Gottes Liebe!
    Ich bin so dankbar, dass ich dich kennenlernen durfte und deine “Futterseiten” genießen kann.
    “Vater Gott, lass Mandy noch lange, lange bei uns und segne sie für ihren Eifer, den sie für dich nutzt.”

    Antworten
  2. Blessing Bearer

    Ich habe das Gefühl, dass genau die Nähe eine der Sprachen ist, mit der wir in Deutschland uns sehr schwer tun. Habe den Eindruck, dass unsere christliche Umgangskultur sehr verkopft ist. Auch die Liebe ist sehr verkopft…
    By the way…

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  3. Dorothea

    eine schwierige Geschichte……als Hörgeschädigte(ohne Hörgerät gehörlos)bin ich manchmal auf Körperkontakt angewiesen,wenn zum Beispiel von hinten Gefahr droht oder ich an einem Fremden vorbei gehen möchte.Automatisch tippe ich dann manchmal selbst fremde Menschen an,um was zu fragen oder Durchgang zu erbitten oder was immer…..und doch weiss ich,das mag nicht jeder…..andererseits kommt mancher “ewig” nicht an mir vorbei,weil er sich nicht traut,mich anzutippen………zumindest,wenn ich jemand spontan umarmen möchte,frage ich nach,wenn es die Situation ergibt……

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  4. Christine Faiella

    Liebe Mandy
    ich kenne Dich noch gar nicht und habe mich erst vor einigen Tagen fürs Seelenfutter angemeldet.
    Auch meine Kindheit war nicht rosig….jedoch was ich so aus Zeilen von Dir herauslese, war Dein Leben extrem heftig und schmerzhaft.
    Mein Eindruck über Dich sagt mir, dass Du ein wunderbarer Mensch bist, Gott hingegeben und vertrauensvoll zum ihm schaust. Deine Art zu schreiben ist ganz “speziell” ein grosses Talent Gottes und wie Du diese Seite führst…Kompliment!!!
    Ich bewundere Dich als so einen jungen Menschen, wie Du die Wahrheit lebst und werde für Dich beten, dass nichts Dich aus der Gnade Gottes holen kann.
    In Zuneigung
    Christine F.

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  5. Myriam Reittinger

    Es hat mich wieder voll berührt was du mit Gott erlebt hast. Ich bin so froh, hält er dich in seiner Hand so wie du es im Traum erlebt hast. Danke Mandy, dass du uns diese Geschichte erzählst!!!
    Myriam

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  6. Norbert

    herzlichen dank für deine ERfahrungen mit gott. diese beispiele lassen mich niemals unberührt und ich empfinde tiefe dankbarkeit, dass sich gott dir so unmittelbar und fürsorglich ERkenntlich zeigt. er ist die liebe und wir dürfen davon soviel abhaben wie wir nur können. das is absolut geil!

    zeig IHN uns immer wieder!

    norbert

    Antworten
  7. Susanne

    Liebe Mandy!!
    Danke, danke, danke!
    Ich spreche viel in dieser Sprache!
    Was nicht unbedingt körperliche Nähe heißt! Ein Lächeln, ein netter Gruß auch wildfremden Menschen gegenüber!
    Dadurch bin ich und werde ich immer noch reich beschenkt!!!
    Be blessed,
    Susanne

    Antworten
  8. Sabine

    Hallo Mandy, deine Beiträge zu den fünf Sprachen der Liebe Gottes sind so wunderschönn, liebevoll und bewegend, die mich zu Tränen rühren.
    Ich hatte ebenfalls einen schrecklichen Schicksalsschlag in meiner Teenagerzeit und den weiteren vor knapp zwei Jahren, die mich oft zum Klagen bewegen, wenn ich aber auf diese schwere Zeit zurück blicke, dann gab es dennoch Gegebenheiten, die die mich ‘aufblicken’ ließen und ich erkennen kann, dass ich in dieser Zeit von Gott getragen und liebevoll berührt wurde. Leider vergißt man das in der Zeit des Leids und Not.
    Mach weiter so. Jeder Tag ist durch deine Beiträge das ‘liebe Wort Gottes’ für mich.
    sei fett gesegnet, sabine

    Antworten
  9. Claudia

    Danke, liebe Mandy für Deine Beiträge. Sie haben mich zutiefst berührt.
    Ich freue mich jeden Tag auf Deine Blogbeiträge!
    Die unterschiedlichen Sprachen der Liebe haben so sehr zu mir gesprochen!
    Und ich bekomme immer wieder neue Ideen,wie ich sie umsetzen kann. Soo super!

    Ganz fetten Segen für Dich!
    Claudia

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  10. Pitri:)

    Ich werde jetzt wieder anfangen, meinen Anvertrauten , am Abend ein Fussbad zu offerieren . Vielleicht gewöhnt er sich ja daran (wenn ich nicht am Abend schaffe) :)

    Der Beitrag ist ein absoluter Renner !!! Ich kann es nicht anders sagen !!!
    Dieser Beitrag lassen meine wundervollen Begegnungen mit Vater , Sohn und Heiligem Geist in Erinnerung zu rufen

    … und auf die , die ich noch vorhabe , zu erleben .
    Das wäre in erster Linie auf jeden Fall mal “mein” Plan…

    Ich glaube wichtig ist nur , das man anfängt … vielleicht mit schauen.
    Wer viel in der Nähe schaut , sollte seinen Augen die Weite zeigen= Das ist ein Tip von einem Mann, der einen sehr guten Lehrmeister hatte , der ihn zum Uhrenmacher ausbildete.
    Und wenn man schaut dann nur , um zu schauen , zu sehen , zu erleben .

    Das Gleiche kann man machen , mit hören .
    Musik hören z.B. Semtliche Stimmen und Instrumente ausmachen und … mitbekommen
    Beim Tanzen gibt das FREE STYL … SCHÜTTEL WAS dU HAST , DENN DU BIST KEIN BRETT…
    Das mache ich wärend der Arbeit..singen , oder Sprüche klopfen und noch viel mehr .
    Gott Lob und Dank . Jetzt kann ich noch Betten machen im “Bedli”
    4Doppelzimmer mit Etagendusche …gaaanz neu gestaltet , aber es ist ein altes Haus und es ist “ein Stück “Familiengeschichte ” Liebevoll gepflegt und !!!

    Nächstes Jahr ist dann wieder “Spinnet ” im “Bäre Ersigen” im Kanton Bern . Ich bin 47 zig und wir haben voll die Bude gerockt! Wobei wir noch jünger sind als , die , die bis jetzt dafür gesorgt haben , dass es dieses Evant noch gibt!!! Also Tante Martha ist ???…auf jeden Fall näher bei 80zig . GENIAL !!! Wenn man gern Musik hört und sich gern dazu bewegt und…!!! gern gut isst ! Geht immer von 14.00h bis …2.00h .

    Eigentlich noch witzig , was mir bei dem Thema “Gott erleben” in den Sinn kommt :)

    Ich muss Feierabend machen.
    Schlafenszeit für meinem Anvertrauten .
    “GUUUETI NACHT AUI ZÄMME. Der Herr segne dich , behüte dich und der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir . Amen.

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