Willkommen im Klub der zweiten Meile

Hiermit gibt's 'ne exklusive Einladung in den

Klub der zweiten Meile!


Kennste nicht? Solltest Du aber! 

Gegründet hat diesen Klub der Meister persönlich: Jesus! Und damit stellt er eine neue Art zu leben vor! 


"Dient denen, die euch hassen; vergebt denen, die euch verletzen. Nehmt den niedrigsten Platz ein, nicht den höchsten; bemüht euch darum zu dienen und nicht darum, bedient zu werden. Vergeltet nicht Gleiches mit Gleichem, sondern mit Freundlichkeit!"


So lautet kurz und bündig, die Klubregel!


Klingt vielleicht erstmal etwas komisch, aber hat das Potenzial was Grundlegendes zu verändern! Ich bin überzeugt davon, dass dieser Lebenstil aus Feinden Freunde machen kann! Wenn viel mehr Menschen Mitglied in diesem Klub würden und versuchten so zu leben …. woow … das wäre eine Revolution!
 

"Wenn jemand von euch verlangt, eine Meile weit mit ihm zu gehen, dann geht zwei Meilen mit ihm. Gebt denen, die euch bitten, und kehrt denen nicht den Rücken, die etwas von euch borgen wollen."

Damals, als Jesus auf der Erde lebte, war es so, dass ein römischer Soldat nach dem Besatzungsrecht, von einem Bewohner des besetzten Landes verlangen konnte, dass der ihm das Marschgepäck eine Meile weit trägt. Da ging es nicht um Hilfsbereitschaft, sondern es bedeutet etwa 20 Kilo Marschgepäck (oder mehr) von seinem Feind zu schleppen und das 1 Meile (d.h. etwa 1,6 km)! 


Ob die zwei sich unterhalten? Oder eher nicht? Möglich ist beides – kommt wohl auch drauf an, wie trainiert der Lastenträger ist …


Fakt ist, wenn er nach der ersten Meile sagt: "Hey, ich trag das Zeug noch eine Meile für Dich!" – das imponiert!

 

Denn das passt doch irgendwie gar nicht? "Wieso tust Du das?", wird der Soldat fragen.

Die beiden kommen ins Gespräch und vielleicht stellen sie dadurch fest, dass sie so verschieden gar nicht sind?! Die zweite Meile ist sehr spannend, was entwickelt sich dabei? 
 

Im besten Falle macht die zweite Meile aus Feinden Freunde ….


"Geh am Ende der ersten Meile einfach weiter! Tue mehr als verlangt wird!"  – ein Tipp von Jesus, der ganz und gar nicht veraltet ist, sondern brandaktuell!

Dabei geht es nicht drum, sich zu schinden und aufzuopfern oder stolz damit rumzuprahlen, sondern es geht darum, aus freien Stücken und weil man es auf dem Herzen hat anderen zu dienen. Die Motivation muss stimmen, alles andere kannste vergessen. 


Vielleicht ist es ein Besuch, eine Putzaktion, ein Anruf, den Einkauf für jemanden übernehmen, ihm finanziell was zustecken …. zweite Meilen kann und sollte man täglich gehen! 


Wie und mit wem kannst Du heute Deine zweite Meile gehen? 


Denk mal drüber nach!

Alles Liebe und fetten Segen!

Deine Mandy

 

© Foto: Mandy / unendlichgeliebt.de

 


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Dieser Beitrag wurde am 8. Oktober 2014 veröffentlicht.

22 Gedanken zu „Willkommen im Klub der zweiten Meile

  1. Tim

    Super interessanter Artikel, ich denke auch, das man mit freundlichkeit und praktischer Hilfe auch bei Menschen mit denen man nicht so klar kommt einen positiven Eindruck hinterlassen kann. Es ist nicht immer einfach, aber ich habe die Erfahrung gemacht, das man mit freundlichkeit, Hilfsbereitschaft weiter kommen kann als wenn man nur an sich denkt .

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    1. Helga

      aber nicht jeder nimmt praktische Hilfe oder Freundlichkeit an, ich habe gelernt, dass ich mit Zurückhaltung besser fahre.

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      1. GekreuzSIEGT Moderatorin - Sandra

        Liebe Helga, das kommt aber sehr auf die Menschen an. In meinem Umfeld nimmt jeder gern Hilfe an und jeder hilft jedem gern.

        Manchmal lohnt es sich, wieder neu zu prüfen, ob Hilfe gut ankommt. Zurückhaltend fragen ist eine gute Lösung. Sagen: Ich bin da. 

        Und dann den Zug dem anderen überlassen. 

        :-)

         

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  2. Sandra

    Das finde ich sehr interessant. Bin zur Zeit in einer Situation, wo das tatsächlich total passt. Das macht mich gerade ziemlich nachdenklich. So leicht finde ich das nicht. Es ist ziemlich angespannt. Aber es könnte sich wirklich lohnen! Danke!

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  3. Beate Müller

    Ich habe mal eine Auslegung gehört, die beśagte, dass diese Sätze Jesu eigentlich eine Aufforderung zum zivilen Widerstand seien. Ein Soldat konnte die eine Meile fordern, konnte aber in Teufels Küche kommen, wenn er dieses Recht überschritt. Mit der Bereitschaft, die 2. Meile zu gehen, brachte man ihn also in eine prekäre Lage. Mir ist diese Auslegung besonders einleuchtend aufgrund der vorhergehenden Aufforderung, wo Jesus sagt, wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere hin. Ich finde es sehr nachlässig, wenn in manchen Bibelübersetzungen nur noch eine Wange steht, denn wenn es egal wäre welche, hätte Jesus sicher nicht die rechte gesagt. Ein Schlag auf die rechte Wange wird bei einem Rechtshänder – was die meisten Menschen ja sind – mit dem Handrücken ausgeführt. Das ist ein Schlag, mit dem eine Hierarchie demonstriert wird. So schlägt ein Herr seinen Sklaven, ein Mann seine Frau (damals jedenfalls) usw. In dem Moment, wo ich dem Schläger die andere Wange hinhalte, zwinge ich ihn, mit der Innenseite der Hand zu schlagen. Und das ist dann ein Schlag auf gleicher Höhe: ich habe damit die Hierarchie ausgehebelt. Ich glaube, dass Jesus mit solchen Ungerechtigkeiten nicht einverstanden war und deshalb diese Dinge gesagt hat.

    Das ändert natürlich nichts an der Goldenen Regel. Wir bleiben trotzdem aufgefordert anderen Gutes zu tun. Aber ich glaube nicht, dass sich das aus diesem Text ableiten lässt.

    LG und Gottes Segen

     

     

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    1. Johanna

      Wow, danke für diese interessante Interpretation! Finde es immer wieder spannend, andersartige Ansichten zu Bibeltexten zu lesen.

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  4. André

    Wenn das raus kommt dass er ne 2 Meile gegangen ist bekommt der Soldaten aber ganz schön Stress mit seinem Vorgesetzten. Stiller Podest würde ich das nennen. Und nix mit Soldaten Dienen. Eher sein Volk.

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  5. Ilse

    Das ist nicht so einfach. Aber aus uns selbst können wir das nicht. Aber wir können mithelfen mit unserem Wollen. Gott schenkt dann das Vollbringen. Ich bin dabei es zu lernen (72). Immer wenn es mir gelingt, bin ich echt glücklich. Das weiß Jesus. Der Schenkende.und der Beschenkte profitieren davon.

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  6. Mercedes

    Freundlichkeit?

    Nun ich kenne nicht eine Stelle wo Jesus von Freundlichkeit sprach!

    Aber ich kenne sehr wohl viele Bibelstellen wo JESUS von LIEBE….der AGAPE LIEBE sprach.

    Ja….Da ist sehr wohl ein großer Unterschied!

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    1. Mandy Artikelautor

      Liebe fördert Freundlichkeit – das eine geht nicht ohne das andere. Lies mal Galater 5, da wird Freundlichkeit z.B. als Frucht des Heiligen Geistes genannt.

      Wie begegnest Du jemanden, der Dich blöd anpflaumt? Jesusmässig wäre, Du pflaumst nicht zurück, sondern bist dennoch freundlich zu ihm – das funktioniert, wenn Du seine Liebe weitergibst … und etwas übst 😉

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  7. Birgit

    Bin Mitglieder der Organisation „Jesus Christus.“ Ihm gebe ich meinen Zehten, so wie es Abraham tat. Mach mich nicht abhängig von Menschen. Habe aber ein Zugehörigkeitsrecht in der Gemeinschaft der Heiligen. Wie heilg jeder sich verhält, ich schaue auf mich und klage nicht an. Hab gelernrt mich imd dem Gegenüber zu vergeben. Wenn Jesus mit mir gnädig verfahren ist, warum sollt eich mit jemandem noch eine Rechnung offen haben? Liebe Grüße, von Gott befohlen, Birgit

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