Ich sehe was, was Du nicht siehst …

Liebe Mandy.

Ich sehe was, was Du nicht siehst.

Ich sehe eine Welt ohne Kriege. Eine Welt ohne Gewalt und Verfolgung. Eine Welt ohne Krankheit, Trauer und Tränen. Ich sehe eine Welt voller Frieden. Eine Welt in der die Liebe regiert. Eine Welt, in der Gott ganz nah bei den Menschen ist.

Ich sehe eine neue Welt. Eine neue Welt, die Du nicht sehen kannst …  Eines Tages wirst Du wissen, dass es sie gibt.


Dein Johannes


"Lieber Johannes.

Ja, Du hast Recht. Ich kann nicht sehen, was Du siehst. 

Ich sehe eine Welt voller Kriege. Eine Welt, in der Gewalt alltäglich ist. Eine Welt in der sich Menschen nicht einig sind, welcher Gott der Wahre ist. Eine Welt in der Krankheit Gesundheit dominiert. Eine Welt in der es mehr Trauer und Tränen gibt, als ein Mensch verkraften kann. Eine Welt in der Geld und Egoismus regiert. Ich sehe eine Welt in der Reiche reicher und Arme ärmer werden. 

Ja. Aus ganzem Herzen hoffe ich darauf, dass ich eines Tages sehen werde, dass es diese neue Welt wirklich gibt.


Deine Mandy"


"Liebe Mandy.

Ich verstehe Dich gut. Ich kenne Angst, Schmerzen und Trauer. Ich weiß, wie ungerecht und verletzend Menschen sein können. Meine Sehnsucht nach der neuen Welt, nach Veränderung, ist groß. Und doch bin ich überzeugt davon, dass Du schon jetzt mehr sehen kannst. Schau nur: Gott wurde Mensch. Er erlebte all das was Du schreibst am eigenen Leib. Freiwillig. Er versteckt sich nicht, er offenbart sich. Er dreht sich nicht weg, er geht auf sie zu. Auf uns Menschen, auf die Kranken, Trauernden und auf alle, die Angst haben. Er verändert unsere Welt.

Der Tod ist nicht entgültig. Wir leben in der alten Welt, doch neue Welt, hat längst begonnen!

Liebe Mandy, Du wirst immer sehen, was Du sehen willst!

 

Dein Johannes"


"Lieber Johannes.

Lange habe ich über Deine Zeilen nachgedacht. Plötzlich wird mir klar, wieviel ich von dieser neuen Welt, in einer Welt voller Tränen und Leid, sehen kann. Ich sehe, wie Christen sich gegenseitig unterstützen, Probleme anpacken, einander helfen. Ich sehe sie aufstehen, wenn Unrecht passiert. Ich sehe sie für schwache Menschen kämpfen. Ich sehe sie mit Trauernden weinen. Ich sehe sie Ängste teilen. Und ich sehe, wie sie sich gegenseitig ermutigen. 

In der Welt, in der wir leben, ist Gott uns ganz nah. Diese Welt ist nicht mehr die Gleiche. Der Tod ist nicht das Ende, somit wird Sterben zum Gewinn!


Bis dahin, lass uns mit seiner Liebe Menschen lieben!
 

Deine Mandy"

 


 


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Dieser Beitrag wurde am 27. Januar 2016 veröffentlicht.

13 Gedanken zu „Ich sehe was, was Du nicht siehst …

  1. Elke

    Liebe Mandy! Es geht aber noch mehr, denn Jesus zog mich an einen Ort der Ruhe und dort zeigte er mir, mitten in dieser Welt, die Zukunft! Er schenkte mir in seiner Gegenwart die Augen zu sehen und die Ohren zu hören! Das will er auch für dich tun! Jesus sagt doch wir sollen Augensalbe bei ihm kaufen, und das umsonst! Er will dass alle Menschen diese neue Welt, in der ER regiert jetzt schon sehen und im Herzen tragen, darum ruft er sie zu sich! Zuerst wirst du IHN erkennen und dann was ER die zeigen will! Darum sei mutig, nimm dir immer wieder Zeiten mit IHM alleine und lass dich überraschen was du noch, so wie ich, mitten in der Welt in der du bist, zu sehen bekommst, was für die Welt unsichtbar ist!  Gottes Reich ist nicht von dieser Welt, aber du hast schon Recht, man kann es an denen erkennen, die Jesus kennen! Sie bringen sein Reich auf die Erde, aber sie gehören, so wie du, nicht hierhin, sondern sie sind Himmelsbürger und haben Anrecht zu sehen was ich sah!  Ich wünsche mir, dass alle Menschen diese Gnade erleben! Denn alles was sichtbar ist vergeht, es bleibt das Reich Gottes im, bis jetzt, Unsichtbaren!   Viel Freude beim Entdecken Johannes  

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  2. Jutta

    Liebe Mandy! Hab vielen Dank für diesen Blogbeitrag. Mir geht es momentan auch oft so, dass ich nur noch die schlimmen Dinge in dieser Welt sehe und sogar die Nachrichten wegschalte, weil ich dieses Elend nicht mehr ertrage. Dein Beitrag ermutigt mich, auszuhalten und Gottes Auftrag an uns Christen zu erfüllen, bis er wiederkommt. 

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  3. Klaus

    Wir leben in unserer Welt mit den Unterschieden von Gut und Böse, von Liebe und Hass, von Schönem und Hässlichen. Gott hat sie für uns erschaffen. Er schenkt uns seine Liebe, daß wir im Glauben zu ihm auf eine Änderung hoffen dürfen. "Was kein Auge gesehen, das wird ER dem Glaubenden offenbaren". Wenn wir anfangen nach seinen Vorgaben (10 Gebote) und seinem Wort (der Bibel) zu leben, und wir selbst als Vorbild für drei weitere Menschen werden, und diese drei Menschen jeder wieder weitere Menschen zur Liebe (Kor. 13) führt, dann wird ein wunderbarer Wandel stattfinden. — Danke Mandy, sehr schön geschrieben und dieser Briefwechsel ist eine wunderschöne Idee. :-)

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  4. Petra

    Das ist sehr ermutigend zu lesen, gerade in dieser Zeit, in der so viele Fragen offen sind. Wir dürfen/sollten trotz aller Umstände zuversichtlich sein, Jede/r kann dazu beitragen Gutes an unseren Mitmenschen zu tun und so ein Zeugnis für unseren Vater sein. Gott gibt auch keinen seiner Menschen auf. Er ist Liebe, er ist der Weg, die Hoffnung und das Leben. Wir dürfen aus Gnade weiter leben und er möchte, dass wir das mit Freude tun. Gottes Segen liebe Mandy und alle Leser :-)

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