Auch Jesus hatte mal nervige Eltern und blutige Kniee

Gestern schrieb ich davon, dass Josef in einem ziemlichen Zwiespalt steckte als seine Freundin Maria schwanger wurde.
(liest du HIER)

Doch sie hielten zusammen und bekamen ihren Sohn, den sie Jesus nannten.
Maria bekam ihr Kind in einer kalten im Stall geboren.

Ein Baby das gestillt und in Windeln gewickelt wurde und in einer Futterkrippe, aus dem sonst die Tiere fressen, schlief.

Zieh Dir aber mal rein, dass dieses kleine Baby Gott selbst war!

Gott wurde Mensch und er begab sich freiwillig in solche Umstände. Er hätte sich genauso gut reiche Eltern aussuchen können und als Geburtsort wäre auch ein goldener Palast drin gewesen….

Weißt Du, ich muss gerade an Menschen denken die sich wie Götter fühlen. Die meinen sie wären die Größten, Schönsten, Stärksten, besitzen die prachtvollsten Villen mit den fettesten Autos vor der Tür und all diesem Schnickschnack….

Würden sich diese Möchtegern-Götter in einen Futtertrog legen?

Wohl kaum… doch der wahre Gott tat das!

Weil sich Liebe so verhält! Liebe achtet den anderen höher als sich selbst!
Gott machte sich als Baby abhängig von seinen Eltern, er klammerte sich mit seinen Händchen an seiner Mama Maria fest.
Hände die Soldaten später mit
Nägeln durchbohrten…

Doch bis dahin war es für den kleinen Jesus noch ein langer Weg.

„Jesus wuchs heran und wurde kräftig. Es hatte ein ungewöhnliches Verständnis für den Willen Gottes, und Gottes Liebe ruhte sichtbar auf ihm.“
Lukas 2, 40

In seiner Kindheit holte er sich bestimmt auch mal blutige Kniee beim spielen, er prügelte sich mit anderen Kindern, er bekam bestimmt auch mal Ärger mit seinen Eltern und musste sein Zimmer aufräumen….

Vergiss nicht, er war Gott und hätte jederzeit sagen können:

„Mir reicht’s hier! Ich
hau ab!“

Ich glaube er tat das nicht, um sich mit uns auf eine Stufe zu stellen.

Würde Jesus heute noch als Mensch leben, dann wäre er vielleicht ein Harz 4 Empfänger, der sich mit einem 1€ Job gerade so über Wasser halten kann.

So kann keiner kommen mit dem Argument:

„Tschja Jesus…. du hast ja in Saus und Braus gelebt und weißt gar nicht wie es ist, am Ende des Monats nichts mehr im Kühlschrank zu haben!“

Jesus hat sich erniedrigen und demütigen lassen, er hatte sicher auch öfter einen knurrenden Magen…. um sich mit den ärmsten auf eine Stufe zu stellen.

Ich laß von der Szene als Jesus mit seinen Eltern bei einem Fest im Tempel war.
Plötzlich war Jesus weg…. die Eltern suchten wie blöd und dann fanden sie ihn schließlich bei einigen Männern, die über den Glauben sprachen.

„Jesus saß im Tempel inmitten der Lehrer, hörte ihnen zu und stellte Fragen. Alle, die ihn hörten, staunten über sein Verständnis und seine klugen Antworten.

Seine Eltern wussten nicht, was sie davon halten sollten. »Kind!«, sagte seine Mutter zu ihm. »Wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich waren in schrecklicher Sorge. Wir haben dich überall gesucht.«
»Warum habt ihr mich gesucht?«, fragte er. »Ihr hättet doch wissen müssen, dass ich im Haus meines Vaters bin.«
Lukas 2, 46-49


Maria und Josef stauchten ihren Sohn natürlich erstmal zusammen, denn sie hatten sich große Sorgen um ihn gemacht.

Jesus sagte darauf:

„Ihr müsst doch wissen, dass ich im Haus meines Vaters bin!“

Er wusste das Gott sein Daddy ist. Er konnte super über den Glauben sprechen und er spürte die Berufung die Gott ihm gegeben hatte. Er hätte losgehen können und große Wunder reisen können, doch was tat er?

Jesus kehrte mit seinen Eltern nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam.“ Lukas 2, 51

Nix Wunder. Er ging wieder mit seinen Eltern nach Hause und kümmerte sich mit ihnen gemeinsam um den Haushalt und was im Alltag eines 12 jährigen Jungen ebenso anfällt.

Jesus, der Gott war, spielte seine Macht nicht aus, sondern er ordnete sich unter und war gehorsam.

Was Du damit zu tun hast?

Denk mal drüber nach.

Mir zeigt es, dass ich nichts „großes“ für Gott tun kann, wenn ich mein eigenes „Missionsfeld“ unter meinem Dach vernachlässige.

Ich kann anderen Menschen nicht die Message und Liebe von Gott rüber bringen und hier zu Hause keinen Bock auf nichts und niemanden haben.

Daheim muss ich anfangen mich um andere zu kümmern, hier muss ich mich unterordnen und anderen eine Hilfe sein. Die Herrausforderungen warten nicht zuletzt in der eigenen Familie, im Freundeskreis oder bei den Arbeitskollegen!

„So wuchs Jesus heran und gewann an Weisheit. Gott liebte ihn, und alle, die ihn kannten, schätzten ihn sehr.“
Lukas 2, 52

Nimm dir ein Beispiel an Jesus, ich zumindest tue es!

Du bist unendlich geliebt!

Deine Jesus Punk

Foto: Regina Kaute / pixelio.de

Dies ist ein Beitrag für die Initiative von www.Internetmissionar.de
17. Beitrag 10.10.2010

 


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Dieser Beitrag wurde am 10. Oktober 2010 veröffentlicht.

5 Gedanken zu „Auch Jesus hatte mal nervige Eltern und blutige Kniee

  1. Jane

    Hi Mandy!

    Toll. Gerade, daß man "Großes" oft im "Kleinen" tun sollte, zuhause oder im persönlichen Umfeld.
    Zu lernen, wie Jesus in Demut, Sanftmut, Langmut zu leben … was ja auch sehr mutig ist.

    Zu schauen, welchem Menschen in meinem Umfeld kann ich helfen, dienen oder etwas von Gottes Licht zeigen.

    Nur in einem muß ich wiedersprechen, ich denke, Jesus würde heute nicht von Hartz IV leben, sondern sich irgendwo hart seinen Lebensunterhalt verdienen. Er war ja immerhin Zimmermann.
    Und ich glaube, auch damit gibt er uns ein Beispiel: Ihm zu vertrauen, daß er für uns sorgt, aber nicht vertrauensvoll die Hände in den Schoß zu legen. Sondern Gas zu geben zu seiner Ehre.

    Danke für den tollen Beitrag, ich freu mich schon auf den nächsten.
    Jane

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    1. Frigga AKKU MENSCH

      Jesus und Hartz IV? Das wäre ihm unweigerlich passiert, wenn er nicht seine Predigten und göttlichen Weisheiten "vermarkten" könnte. Er würde wie in seiner Zeit ohne dem Mammon anzuhängen das nehmen, was man ihm anböte. Ob er sich der Erniedrigung einer Antragstellung aussetzen würde oder nach dem Vortrag Petrus den Hut rumreichen würde, weiß ich nicht, aber unser kapitalistisches System, das die Grundlagen der Erde und das menschliche Seelenheil so quält, würde er nicht unterstützen. Dazu gibt es genug "Judasse" auch in Reihen der Kirchlichen Gemeinschaften und die gab es über die Jahrhunderte!
      In Jesu Sinn wäre sicher nicht das Erwerbsarbeiten für den (rein) materiellen Gewinn, sondern das freistellen der Menschen zu spirituellen Erkenntnissen und zum agnzheitlichen Gottesdienst. Heute haben viel mehr Menschen viel mehr Zeit dazu, sich weiterzuentwickeln, sein Wort zu hören, oder andere Unterdrückte bei ihren Befreiungsanliegen (die immer irgendwie und irgendwo spirituell verankert sind) zu unterstützen.
      Vielleicht würde Jesus bei seinen unschuldigen und allein auf Nächstenliebe und ERleuchtung bedachten Reisen auch mal "abgeschoben" oder "nicht eingelassen" von hartherzigen Behördenheinis… aber er würde sicher etwas in deren Herzen auslösen, wenn sein Schicksal und seine Aufgabe so ähnlich verliefe wie "damals".
       
      P.S.: es gibt Menschen, die arbeiten hart Tag und Nacht für andere gesellschaftliche Praxis.
      der
      grundrechte-brandbrief.de
      ist auf diese Weise entstanden! Keinen Cent hat der Autor damit verdient, er hat im Geist der Wahrheit auf erhebliche Missstände hingewiesen, die meines Erachtens kein ehrlicher Christenmensch so hinnehmen kann!

      Antworten
  2. Mandy

    Hai Jane, danke Dir!

    Hartz IV sind ja nicht unbedingt Schmarotzer… das Jesus gern hart arbeiten möchte zeigt sich ja in dem 1€ Job. Da ackert er und bekommt nur nen Euro…. er kann ja Zimmermann sein, bekommt aber trotz vieler Bewerbungen keinen Job.

    Hm… spekulieren macht schon Spaß irgendwie, aber letzendlich keiner weiß es wie Jesus drauf wäre, wenn er heute als Mensch leben würde.
    Vermutlich würde er Gleichnisse mit IPods anstellen oder der verlorene Sohn arbeitet bei Mc Donalds als Toilettenmann (wie in der Volxbibel schon steht)…. aber es wäre sicher interessant zu wissen.
    Vorallem auch, wo er geboren würde…. vielleicht dennoch in einem Stall?!

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  3. Ulrike

    Hallo Frau Punk,
    das haste mal wieder fein zubereitet! Ich habe grade gefrühstückt und nachdem ich gestern abend nicht so gut drauf war, tut mir Dein Blog sehr gut. Er erinnert mich daran, auf Jesus zu schauen und Seitenhiebe meiner Mitmenschen mir nicht so zu Herzen zu nehmen, weil ich unenedlich geliebt bin von Jesus. Danke. Du bist auch unendlich geliebt von Jesus, und wie!!! Ulrike

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  4. Anonymous

    hey :) fand ich voll kuhl was du geschrieben hast:) hab ich auch schon länger drüber nachgedacht und das hat er mir noch mal klarer gemacht. danke :)
    was ich noch sagen wollte da mit es nächstes mal noch ien bissl besser wird: iwie sind da oben n paar fehler drinne. also so ne grammatikfehler 😉

    aba echt schon kuhl was de geschreiben hast dass jesus demütig is obwohl er der größet is :)

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